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Region Marche
 
FERMO UND IHRE SCHLÖSSER - (Fermo)
Die Tour zur Besichtigung der von Fermo abhängigen alten Schlössern beginnt in Porto San Giorgio, der einmal als Hafen der Stadt Fermo diente und heute ein Sommerurlaubsort am adriatischen Meer ist. Die Tour endet nach einer 40 km langen Fahrt in Montelparo.
Fermo stammt aus „Firmum Picenum“, einer ursprünglichen altrömischen Siedlung.
Der Dom, der einen romanen-gotischen Stil hat, beherrscht die pyramidenförmige Stadtsilhouette.
Die umgebenden Städtchen sowie die Ortschaften an der Küste bis San Benedetto del Tronto unterstanden jahrhundertlang der Regierung von der Stadt Fermo, die ein der bedeutendsten Zentren an der Adria war.
Alte Ursprünge haben die umgebenden mittelalterlichen Dörfer, wie Grottazzolina, Montegiorgio, Magliano di Tenna, Montottone……, die sich auf einer angenehmen Agrarlandschaft aufragen, deren heutigen Gestaltung sich von der unermüdlichen menschlichen Arbeit durch Jahrhunderte ergeben hat.
URBINO - (Pesaro-Urbino)
In der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts war Urbino der Schauplatz einer der wichtigsten Höfe Europas.
Hier scharte Herzog Federico da Montefeltro die bedeutendsten Maler, Dichter und Gelehrter seiner Zeit um sich.
Urbino ist eine der wichtigsten Städten der Marken.
Man hat den schönsten ersten Blick auf die Stadt, wenn man von Arezzo kommt.
Dann kann man die Schönheit der Zwillingstürme des Palazzo Ducale, der ein der liebenswertesten Palästen Italiens ist, genießen.
Der Palast ist riesig und alle wurde für die darin lebenden Menschen und ihre Bedürfnisse gebaut.
Der ungewöhnlichste Raum des Palastes ist das „Studiolo“ des Herzogs.
Sein Arbeitszimmer wurde nur mit Trompe l’oil Intarsienarbeiten ausgekleidet, einige nach Motiven von Botticelli.
Um einen ganzen Eindruck zu bekommen, wie komplex die Organisationsstruktur des Palastes war, sollte man das Labyrinth von Vorratsräumen, Küchen, Wäschereien, Ställen und Kühlanlagen in den Unterführungen oder Kellegeschoßen anschauen.
DIE GROTTEN VON FRASASSI - (Ancona)
Die Grotten von Frasassi sind ein der größten und bekanntesten Höhlenkomplexe Italiens. Sie wurden im 1971 entdeckt aber sie wurden nur im 1974 dem Publikum geöffnet.
Bis jetzt sind circa 13 km der Kalksteinhöhlen erforscht, man schätzt jedoch, daß die ganze Höhle ungefähr 35 km lang ist. Nur 1,5 km dieses kristallinen Wunderlandes sind öffentlich zugänglich.
Die Grotta Grande del Vento ist die größte Einzelhöhle Europas, so groß, daß der Dom von Milano hier hinein passen würde.
Dann gibt es auch die „Abisso Ancona”, den “Sala dei Duecento”, den “Grand Canyon”, den “Sala delle Candeline”, den “Sala Bianca”, den “Sala dell'Orsa” und den “Sala dell'Infinito”.
Die geführte Tour dauert ungefähr 1 Stunde.
Ziehen Sie sich warm an, innen herrscht die konstante Temperatur von 14°C!
LORETO - (Loreto)
Die eindrucksvoll schöne Stadt Loreto, nicht weitab von der Adriaküste gelegen, ist einer der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte der Welt.
Die Stadt lebt von den Tausenden von Pilgern, die jedes Jahr aus der ganzen Welt hierherkommen. Obwohl das Santa Casa der Überlieferung im Jahre 1294 ankam, wurde Loreto erst im Jahre 1507 von der Kirche als Pilgerstätte anerkannt.
Die Legende sagt, daß im Jahre 1291 das schlichte Bauernhäuschen aus Nazareth von Engeln hinweggetragen wurde, als die Sarazenen das Heilige Land überfielen.
Zuerst wurde es auf einem Hügel in Dalmatien abgesetzt, wo es bis zum 10.Dezember 1294 blieb.
Dann wurde es wundersamerweise wieder versetzt, und zwar diesmal in einen Lorbeerhain (lat. Lauretum, daher Loreto).
Die Bauarbeiten zum Dom begannen im 1468.
Papst Julius II war es, der sich entschloß, alle Register zu ziehen und der einfachen Hütte eine angemessene Umgebung zu verschaffen.
Ursprünglich gotisch konzipiert, machten spätere Architekten, unter ihnen Bramante und Sansovino, aus der Kirche ganz klar ein Bauwerk der Spätrenaissance.
ANCONA - (Ancona)
In früheren Zeiten befand sich hier vermutlich ein Heiligtum der Venus.
Venus wird bereits bei Catull und Juvenal als Schutzgöttin des Ortes erwähnt.Unter den zahlreichen Monumenten der Stadt befindet sich auch das Lazzaretto (Laemocomium oder "Mole Vanvitelliana"), das von dem Architekten Luigi Vanvitelli 1732 erbaut wurde.
Das Lazzaretto ist ein fünfeckiges Gebäude mit einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern.
Es wurde gebaut, um die stationierten Truppen und die Offiziere vor Seuchen zu schützen, die von fremden Schiffen eingeschleppt wurden.
Später wurde es als Militärkrankenhaus (daher: Lazarett) und als Kaserne verwendet.Die Fundamente der Kathedrale (der Dom) wurden 1128 errichtet, der Bau schließlich 1189 vollendet.
Die ursprünglich unter den Mauern der Kathedrale bestandene Kirche soll einst die Form eines lateinischen Kreuzes gehabt und bereits im 8. Jahrhundert bestanden haben.
Eine frühe Restauration wurde 1234 abgeschlossen.
Sie ist ein bemerkenswertes romanisches Bauwerk aus grauem Gestein und einem griechischen Kreuz nachgebildet, bei dem sich ein zwölfeckiger Dom über der Mitte erhebt, der von Maigaritone d' Arezzo 1270 noch etwas erhöht wurde.
Die Fassade wird von einem gotischen Portal durchbrochen, das von Giorgio da Corno 1228 errichtet worden sein soll.
Auf beiden Seiten sollten laterale Bögen zu finden gewesen sein.
Im Inneren existiert in jedem Querschiff eine Krypta.
Zehn Säulen in der Mitte des Gebäudes sollen noch zu dem früheren Venustempel gehören.
Einige Wandgemälde stammen aus dem 12. Jahrhundert. In dem baufälligen episkopalen Palast starb Papst Pius II. im Jahre 1464.
Eine weitere interessante Kirche ist St. Maria della Piazza, die eine künstlerische Fassade aus dem Jahre 1210 besitzt.
Der Palazzo del Comune wurde ebenfalls von Margaritone d' Arezzo erbaut, ist aber inzwischen zweimal restauriert worden.
Zahlreiche gotische Gebäude finden sich in der Stadt, unter ihnen die Kirchen von S. Francesco und S. Agostino, der Palazzo Benincasa und die Loggia dei Mercanti, die allesamt von Giorgio Orsini erbaut wurden und normalerweise da Sebenico genannt werden, und schließlich die Präfektur, die Anbauten aus der Renaissance besitzt. Das Portal von S. Maria della Misericordia zeigt Ornate aus der Frührenaissance.
Das archäologische Museum präsentiert interessante Funde aus der vorrömischen Epoche aus den Gräbern der Umgebung sowie zwei römische Klinen mit Elfenbeinschnitzereien.
Im Osten der Stadt liegt der Hafen. Er wurde ursprünglich nur durch das Vorgebirge im Norden geschützt, die Landzunge formt sich dabei wie ein Ellbogen(Griechisch ανκυιν) um die antike Stadt, die von syrakuseischen Flüchtlingen um 390 v. Chr. gegründet wurde und bis heute ihren Namen beibehalten hat.
Griechische Kaufleute richteten hier eine Purpurmanufaktur ein (Sil. Ital. viii. 438).
Selbst in römischen Zeiten wurden die Münzen aus Ancona mit dem angewinkelten Arm, der eine Palme hält und mit dem Abbild der Aphrodite auf der Rückseite geprägt.
In der Stadt wurde fortwährend nur Griechisch gesprochen.
Wann Ancona zu einer römischen Kolonie wurde ist umstritten. Der Hafen wurde im illyrischen Krieg 178 v. Chr. (Liv. xli. i) besetzt.
Julius Cäsar eroberte es, kurz nach der Überquerung des Rubikon.
Der Hafen war stets von großer Bedeutung, denn er stellte die kürzeste Seeverbindung nach Dalmatien dar.
Kaiser Trajan vergrößerte den Hafen und errichtete den nördlichen Kai.
Der von ihm beauftragte Architekt war Apollodor von Damaskus. Ganz zu Anfang des Kais steht der überragende Triumphbogen mit einfacher Öffnung und ohne Basreliefs.
Er wurde zur Ehre Trajans 115 durch den Senat und das Volk errichtet.
Papst Klemens II. verlängerte den Kai und setzte eine verkleinerte Imitation des trajanischen Triumphbogens darauf. Am südlichen Ende des Hafens ließ er ein Lazarett durch den Architekten Vanvitelli errichten.
Der südliche Kay wurde 1880 gebaut, mehrere Festungen auf den Höhen wurden zu seinem Schutz errichtet.
Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde Ancona durch die Goten, Langobarden und Sarazenen erobert und geplündert. Es erlangte jedoch schon bald seine frühere Macht und Bedeutung zurück.
Ancona gehörte zu dem Städtebund der Pentapolis unter der Führung Ravennas, die übrigen vier waren Fano, Pesaro, Senigallia und Rimini.
Sie wurden zu einer autonomen Republik, unter dem Protektorat des Papstes, bis Gonzaga Ancona für Papst Clemens VII. 1532 in Besitz nahm.
Von 1797 an geriet Ancona unter französische Besatzung. Von da an war es eine bedeutende Festungsstadt, bis Lamoricière hier am 29.
September 1860, elf Tage nach seiner Niederlage bei Castelfidardo, kapitulieren musste.
CONERO PARK - (Conero)
Der Name des Monte Conero stammt aus einem alten Produkt, der "Komaròs" oder Erdbeerbaum, der ein typischen Strauch des mittelländischen Dickichtes ist.
Der Parco Regionale del Conero, der im 1987 gegründet wurde, ist eine grüne Oase.
Sie ist ein geschütztes Gebiet, wo sich 18 Pfade winden.
Hier kann man Zugvögel sehen oder die "Torre di Guardua" und die römische Kirche von Santa Maria beobachten.
In den zahlreichen Agrarbetrieben und Weinbetrieben kann man den Rosso Conero und die besten Produkten dieses Gebiets (Honig, Öl, Hülsenfrüchte……) kosten und kaufen.
Wer Geheimnisse liebt, kann die über den Monte Conero Legenden entdecken!
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